Kreatiefblock-Branding

Warum eigentlich Branding? [Gastbeitrag] 1|4

Kreatiefblock-Branding

Anna Hinckel ist angehende Designerin im Bereich des Mediendesigns. Sie studiert dual an der DHBW Ravensburg und hat im Seminar „Designkonzeption“ eine Corporate Identity für das Hermann Oberth Raumfahrtmuseum in Feucht konzipiert. Dabei hat sie verschiedene Stufen des Markenbaus bearbeitet.

Hinter den Produkten und der Marke, die Sie verkaufen, stehen in der Regel immer auch Werte. Eben diese Werte müssen Sie Ihrer Zielgruppe nun vermitteln. Ein gutes Branding zeichnet sich dadurch aus, dass zwischen Ihrer Marke und der Zielgruppe emotionale Verknüpfungen enstehen. Um das zu erreichen, müssen Sie das Vertrauen Ihrer Zielgruppe gewinnen. Das gelingt Ihnen, indem alles, was Ihre Marke nach außen trägt, dem selben Leitfaden folgt. Damit ist nicht nur das Visuelle, sondern auch die Tonaltiät und das Gefühl gemeint, das Ihre Marke verbreiten soll. Aus diesem Grund steht das Corporate Design auch erst ganz am Ende eines Branding-Prozesses. Wie so ein Prozess aussieht, möchten wir Ihnen gerne im Detail erklären:

1. Verstehen

An erster Stelle sollten Sie verstehen, wer Sie sind und was Sie machen. Das klingt vielleicht erst einmal seltsam, denn natürlich wissen Sie, wer Sie sind und was Sie machen. Aber wie sehen das Ihre Kollegen? Welche Worte vewenden diese, wenn sie Ihre Marke beschreiben? Sind es die selben wie die Ihren? Notieren Sie sich die aktuelle Situation, wie sie von allen Beteiligten des Branding-Prozesses beschrieben wird. Achten Sie dabei vor allem auf die Stärken und die Schwächen Ihrer Marke. Kristallisieren Sie die Werte heraus, für die Ihr Unternehmen aktuell steht. Wichtig hierbei ist es, den realen Zustand zu erfassen und nicht den Wunschstustand, den Sie erreichen möchten.